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>> Lokale Interessen im Spannungsfeld der Nachhaltigkeit

Agenda (lat.) heißt: Was zu tun ist. Die Agenda 21 ist ein Handlungsprogramm, das 179 Staaten 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro unterzeichnet haben. Das Dokument fordert globales Handeln und eine integrierte Betrachtung der Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales, um die Probleme zu lösen, die im 21. Jahrhundert auf die Menschheit zukommen.
Diese UIN-Ausgabe ist die Diplomarbeit von Simone Tiedtke. Sie richtet den Blick auf die Interessen der lokalen Akteure aus Verwaltung, Politik, Privatwirtschaft und Unternehmerverbänden in lokalen Agenda-Prozessen – Gruppen also, bei denen im Gegensatz zu den Umwelt- und Entwicklungsgruppen häufig eine mangelnde Beteiligung zu verzeichnen ist. Dabei sollen keine »Feindbilder« geschaffen, sondern mögliche Hemmnisse identifiziert werden, damit die Menschheit die lokale Agenda 21 als Chance nutzen kann. Neben vielen Denkanstößen zum Thema werden wieder umweltthematische Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vorgestellt.


UIN 48/49 (2000), 80 Seiten. 13,50 Euro.


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