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Landesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz wehrt sich gehen Unterstellungen Ehlen ruft zu undemokratischem Verhalten gegen
Bürgerinitiativen auf
(Hannover) - Der LBU Niedersachsen kritisiert die Äußerungen vom niedersächsischen
Landwirtschaftminister Ehlen.
Anlässlich eines Neujahrsempfangs der Wietzer CDU riet er im Umgang mit den
Bürgerinitiativen und der Bevölkerung auf Stur zu schalten um den geplanten
Großschlachthof bei Wietze durch zusetzen. Der Geflügelkonzern Rothkötter ist z. Zt. in
ganz Niedersachsen auf "Werbetour" um Bauern für den Betrieb von
Hähnchenmastanlagen zu gewinnen. Damit verbunden ist das Ziel, in Wietze wöchentlich 1
Million Hähnchen schlachten zu können.
Da es für Mastanlagen im Gebiet um Vechta/Cloppenburg keine Erweiterungsmöglichkeiten
mehr gibt, soll nun die Art der Massentierhaltung auf noch unbelastete Gebiete in
Niedersachsen "überschwappen".
Größter Werbefaktor hierbei sind versprochene Arbeitsplätze.
Dass dieses Versprechen nicht haltbar ist, beweisen andere Großschlachtbetriebe, wie z.
B. Fa. Vogler (Lüchow-Dannenberg), die bevorzugt mit billigen polnischen Arbeitskräften
die einheimischen ausbootet.
Es gibt mittlerweile keinen geplanten Standort für Massentierhaltungsställe mehr, bei
dem sich die Bürger nicht wehren.
Es zeugt von einem seltsamen Demokratieverständnis, wenn gewählte Volksvertreter kein
Verständnis für eine Bevölkerungsmehrheit haben, die keine Vechtaer Verhältnisse in
ihrer Heimat wollen.
Ehlen unterstellt den Initiativen "Angst vor Neuem". Dass diese Angst begründet
ist, dokumentieren die Zustände um Vechta, wo mit beängstigender Eigendynamik die
Zerstörung der Natur und Umwelt durch die Massentierhaltung einher geht.
Rückfragen an die LBU-Geschäftsstelle,
Goebenstr. 3a, 30159 Hannover; Tel. (05 11) 965 69 - 78; Fax (05
11) 965 69 - 79; E-Mail: [ info@lbu-niedersachsen.de
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