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>> Pressemitteilung der Bürgeriniiative Goslar vom 26.11.2005:


 

Neue Risse in der schwelenden Betriebsdeponie

Die Standsicherheit der seit Jahren brennenden Betriebsdeponie in Goslar / Bad Harzburg scheint immer noch nicht gewährleistet zu sein, so das Fazit von Mitgliedern der Bürgerinitiative Goslar nach einer Begehung der Halden. Wegen der mangelnden Standsicherheit waren bereits große Mengen Wälzschlacke vor den nördlichen Rand der Betriebsdeponie abgekippt worden. Trotzdem sind jetzt neue Risse in dieser nördlichen Vorschüttung, aber auch oberhalb im Deponiebereich aufgetreten. Aus diesen teilweise über 10cm breiten Rissen treten Wasserdampf und Brandgase aus, die auf der Wälzschlacke einen weißen Belag bilden.

In einer Anfrage an das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig fordert die Bürgerinitiative Goslar Auskunft über die Standsicherheit der Betriebsdeponie, über Menge und chemische Zusammensetzung der austretenden Gase und über den Planungsstand zur Sicherung und Sanierung der Betriebsdeponie. Eine besondere Gefahr sehen die Umweltschützer darin, dass in der Betriebsdeponie etwa 100.000t Kunststoffe lagern, darunter etwa 20.000t PVC. Wenn der Schwelbrand in der Betriebsdeponie auf diesen Haldenbereich überspringt, wären die Folgen katastrophal. Angesichts dieses Gefahrenpotentials ist es der Bürgerinitiative Goslar völlig unverständlich, dass sich die Verursacher dieser für die Anwohner in Oker und Harlingerode untragbaren Situation, die Preussag (jetzt: TUI) und das Land Niedersachsen vor der Verantwortung drücken und die dringend notwendige Sanierung der Halden seit Jahren verzögern

Hier eine kleine Fotodokumentation


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