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Neue Risse
in der schwelenden Betriebsdeponie
Die
Standsicherheit der seit Jahren brennenden Betriebsdeponie in Goslar
/ Bad Harzburg scheint immer noch nicht gewährleistet zu sein, so
das Fazit von Mitgliedern der Bürgerinitiative Goslar nach einer
Begehung der Halden. Wegen der mangelnden Standsicherheit waren
bereits große Mengen Wälzschlacke vor den nördlichen Rand der Betriebsdeponie
abgekippt worden. Trotzdem sind jetzt neue Risse in dieser nördlichen
Vorschüttung, aber auch oberhalb im Deponiebereich aufgetreten.
Aus diesen teilweise über 10cm breiten Rissen treten Wasserdampf
und Brandgase aus, die auf der Wälzschlacke einen weißen Belag bilden.
In
einer Anfrage an das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig fordert die
Bürgerinitiative Goslar Auskunft über die Standsicherheit der Betriebsdeponie,
über Menge und chemische Zusammensetzung der austretenden Gase und
über den Planungsstand zur Sicherung und Sanierung der Betriebsdeponie.
Eine besondere Gefahr sehen die Umweltschützer darin, dass in der
Betriebsdeponie etwa 100.000t Kunststoffe lagern, darunter etwa
20.000t PVC. Wenn der Schwelbrand in der Betriebsdeponie auf diesen
Haldenbereich überspringt, wären die Folgen katastrophal. Angesichts
dieses Gefahrenpotentials ist es der Bürgerinitiative Goslar völlig
unverständlich, dass sich die Verursacher dieser für die Anwohner
in Oker und Harlingerode untragbaren Situation, die Preussag (jetzt:
TUI) und das Land Niedersachsen vor der Verantwortung drücken und
die dringend notwendige Sanierung der Halden seit Jahren verzögern
Hier
eine kleine Fotodokumentation
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