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Umweltgruppen haben oft einen negativ klingenden Namen Umweltschutz positiv besetzen! Die Zeiten, in denen das Wort »Umweltschutz« bei allen für positive Emotionen sorgte, sind vorbei. Nicht wenige sehen in Umweltschützern unverbesserliche Jammerer, und Technik-Verhinderer. Es ist also Zeit, den Umweltschutz wieder mit positiven Begriffen zu besetzen! Ein Rat, den der LBU sich gründenen Initiativen immer wieder gibt, ist: Das Positive auch im Namen tragen. Noch immer benennen sich Bürgerinitiativen meist »BI gegen...«. Von unseren 107 Mitgliedsgruppen und -vereinen machen rund zwei Drittel mit ihrem Namen keine konkrete Aussage, wofür oder wogegen sich ihre Arbeit richtet (Namen wie: »BI Braunschweig«). Wer eine konkrete Aussage trifft, trägt aber meist (zu 57%) ein »gegen«, »kein«, »ohne« oder ähnliche negativ behaftete Wörter im Namen. LBU-Vorstand Wolfgang Zingler: »Was gut ist, soll auch positiv klingen. Wir sind ja nicht in erster Linie Verhinderer! Im Grunde sind wir nicht gegen etwas, sondern dafür: für den Erhalt der Natur, für den Schutz der Landschaft. Alle positiven Begriffe wie ‘fördern’, ‘schützen’, ‘erhalten’, ‘pro’ haben gleich einen viel besseren Klang.« |