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>> Pressemitteilung vom 19. März 2003:


Durch die SAVE-Methode werden Rückstände aus der Kali-Industrie stofflich verwertet

Verfahren zum Recycling von umweltschädlichen Kalihalden entwickelt

(Hannover) - Kalihalden stören das Landschaftsbild, versalzen Oberflächen- und Grundwasser und beeinträchtigen damit die Gewinnung von Trinkwasser. Durch die Salzgehalte werden Korrosion begünstigt und zahlreiche Biotope zerstört - die Rückstandshalden der Kaliindustrie sind ein echtes Umweltproblem. Mit einem neuen Verfahren können diese Rückstände stofflich verwertet und somit beseitigt werden. Darauf geht die neue Ausgabe der LBU-Fachzeitschrift »Umweltinformationen für Niedersachsen« (UIN) auf 48 Seiten ein.

»Eine Entlastung der Umwelt von den schädlichen Einwirkungen des Salzes ist in greifbarer Nähe«, so das Fazit des Autors und Entwicklers des Verfahrens, Ralf Krupp. Auch der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen e.V. ist von dem Verfahren überzeugt. »Wir sind der Meinung, dass das SAVE-Verfahren eine Chance verdient hat und so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden soll«, erklärte ein Sprecher in Hannover.

Der Autor, Dr.rer.nat.habil. Ralf Krupp, ist Geologe und Geochemiker und arbeitet als freiberuflicher Wissenschaftler und Gutachter. Krupp hat zahlreiche Forschungsvorhaben, u.a. in Norwegen und Neuseeland realisiert und war in der Lehre an den Universitäten Mainz und Hannover tätig.

Weitere Informationen zu diesem Thema:
[ »Weg mit den Kalihalden!« – Eine Kurzfassung der Publikation ]


Eine Pressemitteilung des LBU Niedersachsen. Rückfragen an die LBU-Geschäftsstelle, Alexanderstr. 7, 30159 Hannover; Tel. (05 11) 3 68 15 20; Fax (05 11) 3 68 13 31; E-Mail: [ m.ruecker@lbu-niedersachsen.de ]


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